Stadt- und Landkreis Heilbronn

Offenau: Zeugen nach Unfallflucht gesucht
Neckarsulm: Funkenflug verursacht Schwelbrand
Obersulm/ Bretzfeld-Scheppach: Trunkenheitsfahrt beendet
Heilbronn: Einbruch in Gaststätte
Lauffen: Wildschwein macht seinem Namen alle Ehre

+++Offenau: Zeugen nach Unfallflucht gesucht

Die Polizei in Neckarsulm sucht nach einer stark im Frontbereich
beschädigten, neuwertigen Mercedes C-Klasse. In der Nacht zum Samstag
war der Fahrer oder die Fahrerin des Wagens am Ortseingang von
Offenau von Gundelsheim kommend mit dem Mercedes nach rechts von der
Fahrbahn abgekommen und gegen eine Straßenlaterne geprallt. Ohne sich
um den entstandenen Sachschaden zu kümmern, wurde der Wagen
anschließend über den Fahrradweg in Richtung Offenau gefahren. Wer in
seiner Nachbarschaft einen stark im Frontbereich beschädigten
Mercedes der C-Klasse, vermutlich Baujahr 2018, sieht, ein solches
Fahrzeug zur Reparatur in seine Werkstatt bekommt oder den Unfall
beobachten konnte, wird darum gebeten, sich beim Polizeirevier in
Neckarsulm, Telefon 07132/9371-0, zu melden.

+++Neckarsulm: Funkenflug verursacht Schwelbrand

Bei Arbeiten mit einer Säge im Keller eines Hauses im Steppachweg
in Neckarsulm, kam es am Samstagmorgen zu einem Schwelbrand. Offenbar
gab es durch die Sägearbeiten Funkenflug der durch die
Absaugvorrichtung der Säge eingesaugt wurde. Anschließend hat sich
das Sägemehl entzündet. Durch die Feuerwehr Neckarsulm war mit 20
Mann und vier Fahrzeugen vor Ort. Der entstandene Sachschaden blieb
gering. Verletzt wurde niemand. Untereiseheim: Topf auf Herd
vergessen

Glimpflich ging am Samstagabend, gegen 23 Uhr, der Brand eines
Kochtopfs auf dem Herd einer Wohnung in der Hauptstraße in
Untereisesheim aus. Aufgrund starker Rauchentwicklung aus einer
Wohnung im 1. Obergeschoss des Gebäudes wurde die Feuerwehr
alarmiert. Diese fanden nach der gewaltsamen Öffnung der
entsprechenden Wohnung einen bereits leicht brennenden Kochtopf auf
dem Herd in der Küche vor. Die Bewohner waren nicht zuhause und
hatten den Topf offenbar vergessen. Die Feuerwehr Untereisesheim
bekämpfte die Rauchentwicklung mit 16 Einsatzkräften und war mit drei
Fahrzeugen vor Ort. Verletzt wurde niemand.

+++Obersulm/ Bretzfeld-Scheppach: Trunkenheitsfahrt beendet

Von Bretzfeld-Scheppach bis Obersulm-Eschenau ging die Fahrt einer
Frau mit ihrem Fiat am Freitagabend, gegen 20 Uhr. Hierbei soll die
79-Jährige auffallend langsam gefahren und mehrfach mit ihrem Wagen
auf die Gegenfahrbahn gekommen sein. Mindestens ein entgegenkommender
Pkw-Fahrer musste daher abbremsen und ausweichen. In der Ortsmitte
von Eschenau soll sich vor der Kontrolle ein ähnlicher Vorfall
ereignet haben. Bei der Kontrolle dann wurde festgestellt, dass die
79-Jährige knapp 1,5 Promille Alkoholbeeinflussung aufwies. Die Folge
waren eine Blutprobe und den Entzug der Fahrerlaubnis. Nun sucht das
Polizeirevier in Weinsberg nach den gefährdeten Fahrzeuglenkern.
Diese werden gebeten, sich beim Polizeirevier unter der Telefonnummer
07134/9920 zu melden.

+++Heilbronn: Einbruch in Gaststätte

Bargeld und circa 10 Kilogramm bestes Rindfleisch entwendeten
Unbekannte bei einem Einbruch am frühen Freitagmorgen aus einer
Gaststätte in der Heilbronner Lise-Meitner-Straße. Die Täter haben
die Eingangstür des Lokals aufgebrochen und im Innern Schubladen und
Regale durchwühlt. Der hierdurch an der Tür entstandene Sachschaden
wird auf 500 Euro geschätzt. Der Diebstahlschaden war höher. Wer am
frühen Freitagmorgen im Bereich der Lise-Meitner-Straße verdächtige
Beobachtungen machen konnte, wird darum gebeten, sich beim
Polizeirevier in Heilbronn, Telefon 07131/104-2500, zu melden.

+++Lauffen: Wildschwein macht seinem Namen alle Ehre

Nach einer Treibjagd am Samstagmorgen in Lauffen im Bereich der
Bahngleise in grober Richtung Meimsheim/Hausen, kam es am frühen
Nachmittag im Schlehenweg, im Rosenweg und im Johannesbeerweg in
Lauffen zu Vorfällen mit Wildscheinen. Im Schlehenweg blieb ein
Wildschwein mit dem Kopf in einem stattlichen Gartentor aus
Metallstäben stecken und kam nicht mehr heraus. Das kräftige Tier
riss in seinem Kampf das gesamte Tor aus der Verankerung. Da die
Gefahr bestand, dass die wild gewordene Sau sich befreit und
unkontrolliert auf umstehende Anwohner losgeht, wurden diese von der
Polizei aufgefordert in ihre Häuser zu gehen. Ein Erlösen des Tieres
mittels Schusswaffe war aufgrund der örtlichen Lage nicht möglich. Es
benötigte die Hilfe von vier ausgewachsenen Personen um die Sau unter
dem Tor zu fixieren. Schließlich konnte sie nach längerem,
kraftaufwändigen Kampf unter dem Eisentor festgehalten und
fachmännisch durch den hinzugekommenen Jagdpächter getötet werden. Im
Rosenweg wurde eine Terrassentür durch vermutlich dasselbe Wildschein
beschädigt, bevor es in den Eisenstäben des Anwesens im Schlehenweg
stecken blieb. Im Johannesbeerweg wurde eine blutverschmierte
Hauswand gemeldet, die offenbar auch von einem Wildschein stammte.
Die Fälle zeigen deutlich, wie nahe Wildschweine mittlerweile in
bewohnte Gebiete vordringen. Verletzt wurde in Lauffen am
Samstagnachmittag niemand.

hjs

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