Heilbronn: Schüler lebensgefährlich verletzt
Stadt- und Landkreis Heilbronn: Wucherer weiterhin aktiv
Heilbronn: Ganz schön raffiniert
Heilbronn: Kaugummi für Kinder – Unbekannter gesucht
Unterland: Immer wieder neue Tricks
Heilbronn: Tuningszene im Auge behalten
Bad Friedrichshall: Schulbus in höchster Gefahr

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+++Heilbronn: Schüler lebensgefährlich verletzt

Mit lebensgefährlichen Verletzungen musste am Donnerstagnachmittag
ein 13-Jähriger ins Krankenhaus gebracht werden. Nach dem derzeitigen
Stand der Ermittlungen rutschte der Junge im Hausflur des 1.
Obergeschosses der von ihm besuchten Schule in der Heilbronner
John-F.-Kennedy-Straße auf dem Bauch liegend hin und her, bis er an
einer Schallschutzwand zum Stillstand kam. Als er sich mit den Füßen
von der Wand abstieß, löste sich diese aus den Verankerungen und fiel
auf den Schüler. Das Teil ist etwa drei mal einen Meter groß und
wiegt zwischen 150 und 200 Kilogramm. Die Polizei untersucht derzeit,
wie es zu dem Unfall kommen konnte.

+++Stadt- und Landkreis Heilbronn: Wucherer weiterhin aktiv

Trotz einer Warnung der Polizei vor Teppichreinigern, die
überhöhte Preise für ihre Arbeit verlangen, beauftragen Leute diese
deutschlandweit aktive Firma immer wieder. Inzwischen erstatteten
bereits zehn Geschädigte Anzeige wegen Wuchers. Zuletzt verlangten
die Mitarbeiter der Reinigungsfirma, die die Teppiche direkt bei den
Kunden zuhause abholen, von einer 76-Jährigen für die Reinigung eines
zwei auf drei Meter großen Orientteppichs 1.200 Euro. Die Frau
erstattete Anzeige.

+++Heilbronn: Ganz schön raffiniert

Richtig raffiniert gingen zwei Diebe am Mittwochnachmittag in
Heilbronn vor. Die beiden Unbekannten betraten kurz hintereinander
einen Handyshop in der Fleiner Straße. Einer wünschte dann im
hinteren Teil des Ladens eine Beratung. Als der zweite Mann das
Geschäft wieder verließ, verlor der erste das Interesse an einer
Beratung schlagartig und ging ebenfalls hinaus. Der Mitarbeiter des
Geschäfts bemerkte dann, dass ein Vorführhandy verschwunden war,
obwohl dieses mittels elektronischer Kabelsicherung gegen eine
Wegnahme gesichert war. Anstatt des Vorführgeräts lag ein altes
Mobiltelefon der Marke Alcatel an der Stelle. Ein schlechter Tausch
für den Shop. Die Polizei geht davon aus, dass die beiden Unbekannten
zusammen gehören und Komplizen sind.

+++Heilbronn: Kaugummi für Kinder – Unbekannter gesucht

Ein Päckchen Kaugummi wollte ein Unbekannter einer Neunjährigen am
Donnerstag schenken. Der Mann sprach das Mädchen gegen 7 Uhr bei der
Gerthart-Hauptmann-Schule in der Karlstraße an. Die Kleine lehnte das
Geschenk ab und ging in die Schule. Kurz vor 12 Uhr bot der Mann
einer Achtjährigen eine Packung Kaugummi an. Dieses Mädchen nahm die
Kaugummis, nachdem der Unbekannte zu ihr gesagt hatte, sie müsse
diese mit ihren Mitschülern teilen. Zu irgendwelchen Belästigungen
kam es nicht. Er wird beschrieben als 25 bis 30 Jahre alter und etwa
1,80 Meter großer Mann. Auffällig ist sein rötlicher Vollbart.
Außerdem bemerkten die angesprochenen Mädchen, dass er gelbe Zähne
und Pickel auf der Stirn hat. Wahrscheinlich handelt es sich bei dem
Unbekannten um denselben Mann, der vor einigen Wochen auffiel, weil
er die Schule fotografierte. Die Polizei sucht ihn nun, um heraus zu
finden, was sein Benehmen bezwecken soll. Zeugen oder er selbst
sollten sich melden unter der Telefonnummer 07131 104-4444.

+++Unterland: Immer wieder neue Tricks

Versuche, wie der eines Unbekannten am Donnerstagvormittag, der
sich telefonisch als der Mitarbeiter einer Bank ausgab und eine
81-Jährige dazu verleiten wollte, ihre Kontodaten preiszugeben, sind
seit einiger Zeit leider fast alltäglich. Neu ist, dass eine
Anruferin angab, sie sei Mitarbeiterin von BMW und könne mitteilen,
dass ein 78-Jähriger ein Auto im Wert von fast 30.000 Euro gewonnen
habe. Da der Senior meinte, er könne kein Auto brauchen, wurde ihm
erklärt, er könne stattdessen auch Geld erhalten. Vorher müsse er
aber 9.000 Euro bezahlen. Das tat er nicht, sondern verständigte die
Polizei. Dieses Verhalten war richtig, denn es gibt keine Lotterien
oder Preisausschreiben, deren Gewinn man nur bekommen kann, wenn man
vorher Geld überweist.

+++Heilbronn: Tuningszene im Auge behalten

Eine Verkehrskontrolle mit Zielrichtung illegal getunte Fahrzeuge
führte die Verkehrspolizei am Donnerstagabend in der Heilbronner
Innenstadt durch. Bereits nach kurzer Zeit war ein Daimler Benz CLS
350 mit einem 21-jährigen Fahrer auffällig. Eine Geräuschmessung
ergab eine deutliche Überschreitung des zulässigen Wertes. Eine
Fahrt zum TÜV war deshalb erforderlich. Der TÜV-Prüfer stellte 18
erhebliche Mängel fest. Der Daimler musste sofort aus dem Verkehr
gezogen werden. Neben einer empfindlichen Geldbuße und den Kosten
für die Untersuchung wird der Fahrer noch einige tausend Euro
investieren müssen, um den Pkw in einen gesetzeskonformen Zustand zu
versetzen. Kurze Zeit später waren ein VW Beetle und ein VW Golf
auffällig, so dass mit beiden Fahrzeugen erneut der TÜV aufgesucht
wurde. An dem VW Beetle war die komplette Auspuffanlage manipuliert,
die Abgasuntersuchung wurde nicht bestanden. An dem VW Golf GTi
erkannte der TÜV Prüfer neben sieben erheblichen weiteren Mängeln
auch eine gebrochene Feder. Auch hier war die Fahrt zu Ende. Beide
Fahrer müssen mit Geldbußen im dreistelligen Bereich rechnen.

+++Bad Friedrichshall: Schulbus in höchster Gefahr

An einer Katastrophe schrammte in Bad Friedrichshall am
Freitagmorgen ein Schulbus gerade noch so vorbei. Auf der Hauptstraße
überholte ein zunächst Unbekannter mit seinem Toyota zwei gerade an
einer Haltestelle angefahrene Omnibusse, obwohl ein Motorrad entgegen
kam. Einer der Busfahrer wich mit seinem Fahrzeug nach rechts aus, um
dem Toyotafahrer zu ermöglichen, ebenfalls nach rechts auszuweichen
und um so einen Frontalzusammenstoß zwischen Motorrad und PKW zu
verhindern. Der Bus streifte bei seinem Ausweichmanöver einen
geparkten PKW. Der Kradfahrer reagierte auch gut und wich mit seiner
Maschine auf den Gehweg aus. Im Bus befanden sich vier Schulkinder,
die nicht verletzt wurden. Der Überholer fuhr weiter. Da das
Kennzeichen seines Wagens notiert wurde, konnte die Polizei den
39-Jährigen an seinem Arbeitsplatz antreffen. Gegen ihn wird
ermittelt wegen Straßenverkehrsgefährdung.

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