Ilsfeld: Zwei Verletzte bei Unfall
Eppingen: Rätselhafter Mann
Bad Rappenau: Mit Drehleiter gerettet
Bad Rappenau: Dreiste Unfallflucht
Nordheim: Betrügern auf den Leim gegangen
Heilbronn: Zeugen gesucht
Schwaigern: Wer braucht einen Krankenfahrstuhl?
Schwaigern: Mercedes in Flammen
Neckarsulm: Alter schützt vor Torheit nicht
Bad Friedrichshall: Was war wirklich los?
Möckmühl: Rauchmelder sei Dank
Unterland: Zellen gut belegt
Heilbronn: Auf Ehefrau eingestochen und eingeschlagen

+++Ilsfeld: Zwei Verletzte bei Unfall

Je einen Schwer- und einen Leichtverletzten musste der
Rettungsdienst am frühen Freitagmorgen nach einem Unfall bei Ilsfeld
ins Krankenhaus bringen. Ein 20-Jähriger fuhr mit seinem Renault
Twingo zwischen Ilsfeld und Flein, als sein Wagen aus einem
unbekannten Grund in einer Linkskurve nach rechts von der Straße
abkam. Der junge Mann wollte gegenlenken, woraufhin der PKW auf die
Gegenfahrspur schleuderte und sich im linken Grünstreifen
überschlug. Der Renault-Fahrer erlitt leichte, sein 21 Jahre alter
Beifahrer schwere Verletzungen. Im Einsatz war neben dem
Rettungsdienst und der Polizei auch die Freiwillige Feuerwehr
Ilsfeld.

+++Eppingen: Rätselhafter Mann

Die Eppinger Polizei sucht einen Mann, der am vergangenen Montag
in einer Kabine der Schmiedgrundhalle beim Hartmanni-Gymnasium
auffiel. Mehrere Kinder berichteten, dass sich der schwarz gekleidete
Unbekannte gegen 12.45 Uhr dort aufhielt und unter anderem einem
Mädchen an den Nacken griff. Anschließend sei der Mann schnell
weggegangen. Zu sexuellen Handlungen kam es nach dem derzeitigen
Stand der Ermittlungen nicht. Die Polizei hofft, dass der Unbekannte
auch außerhalb der Halle gesehen wurde und bittet Zeugen, sich unter
der Telefonnummer 07262 60950 beim Revier in Eppingen zu melden.

+++Eppingen: Zeuge hilft Unfallflucht aufzuklären

Mithilfe eines Zeugen konnte die Polizei am Donnerstagmittag recht
schnell eine Unfallflucht klären. Gegen 12.40 Uhr fuhr eine zunächst
Unbekannte mit ihrem PKW vom Parkplatz eines Eppinger
Einkaufszentrums auf die Eisenbahnstraße ein. Hierbei übersah sie
offensichtlich den Opel eines heranfahrenden 18-Jährigen. Nach dem
Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, durch den am Opel Sachschaden in
Höhe von etwa 2.000 Euro entstand, setzte die Frau ihren Wagen
zunächst zurück und fuhr dann von der Unfallstelle weg, ohne sich um
den angerichteten Schaden zu kümmern. Da der 18-Jährige und ein Zeuge
das Kennzeichen des Autos notierten, konnte der Fall kurz darauf
schon aufgeklärt werden.

+++Bad Rappenau: Mit Drehleiter gerettet

Mit einer Drehleiter kann die Feuerwehr nicht nur Menschen aus
brennenden Häusern retten, sondern auch Verunglückte aus Baugruben
bergen. Dies war nötig nach einem Arbeitsunfall am Donnerstagmittag
in Bad Rappenau, nachdem ein Arbeiter in ein drei Meter tiefes, von
einem Bagger geschaufeltes Loch gestürzt war. Der 55-Jährige erlitt
schwere Verletzungen, weshalb die Drehleiter zum Einsatz kam. Der
Verletzte wurde vom Rettungsdienst in Krankenhaus gefahren.
Lebensgefahr bestand nicht.

+++Bad Rappenau: Dreiste Unfallflucht

Unklar ist das Motiv eines zunächst Unbekannten, der nach einem
Unfall am Donnerstagmorgen in Bad Rappenau flüchtete. Laut Zeugen
fuhr der 61-Jährige mit seinem Mercedes am Parkplatz in der
Weinbrennerstraße beim Einparken gegen einen geparkten VW Golf. An
Letzterem entstand Sachschaden in Höhe von über 2.000 Euro. Trotzdem
sei der Mercedesfahrer nicht am Unfallort geblieben, sondern habe
seinen Wagen 50 Meter weiter in eine andere Parklücke gestellt. Dann
sei er zu Fuß in Richtung Kurgebiet weggegangen. Da der alarmierten
Polizei das Kennzeichen durchgegeben werden konnte, war der
Verursacher rasch ermittelt.

+++Nordheim: Betrügern auf den Leim gegangen

Aus gegebenem Anlass warnt die Unterländer Polizei erneut vor
Betrügern, die ihre Opfer am Telefon hereinlegen. Am Dienstag wurde
eine Frau zuhause angerufen. Der Unbekannte erklärte ihr, dass sie
45.000 Euro gewonnen habe. Für die Notarkosten solle sie 900 Euro in
so genannten Steamcodes per Telefon durchgeben. Dies tat sie am
Mittwoch, woraufhin sich der Anrufer erneut meldete und deutlich
machte, dass er sich vertan hat, denn die Gewinnsumme liege bei
75.000 Euro. Die Gewinnerin müsse deshalb weitere 1.000 Euro
anweisen. Daraufhin wurde das Opfer misstrauisch, so dass es zu
keiner weiteren Zahlung kam. Das Heilbronner Polizeipräsidium macht
darauf aufmerksam, dass es Lotterien, die den Gewinn nur ausbezahlen,
wenn vorher Notar- oder andere Gebühren bezahlt werden, nicht gibt.
Bei solchen Forderungen sollte umgehend die Polizei verständigt
werden.

+++Heilbronn: Zeugen gesucht

Mindestens 2.000 Euro Sachschaden richtete ein Unbekannter bei
einem Unfall in Heilbronn an. Der Unfallverursacher fuhr in der Zeit
zwischen Dienstag, 7 Uhr und Mittwoch 17 Uhr mit seinem PKW gegen
einen in der Nordstraße, nahe der Kreuzung mit der Wartbergstraße,
geparkten Audi Q5 eines 40-Jährigen. Anschließend flüchtete er, ohne
seine Personalien zu hinterlassen. Zeugen möchten sich beim
Polizeirevier Heilbronn, Telefon 07131 104-2500, melden.

+++Schwaigern: Wer braucht einen Krankenfahrstuhl?

Die Polizei sucht einen Dieb, der von Mittwoch auf Donnerstag in
Schwaigern einen Krankenfahrstuhl gestohlen hat. Das elektrisch
angetriebene Gerät stand im Abstellraum eines Gebäudes in der
Wasserstraße. Es wird davon ausgegangen, dass der Täter in der Zeit
zwischen Mittwoch, 20 Uhr und Donnerstag, 16 Uhr aktiv war. Der
Abstellraum befindet sich innerhalb einer Garage ohne Tor, der
Schlüssel des Krankenfahrstuhls steckte. Zur Beute des Diebs gehörten
auch das Ladegerät und das Ladekabel. Die Polizei hofft auf Zeugen.
Verdächtige Beobachtungen in der tatrelevanten Zeit werden erbeten an
den Polizeiposten Brackenheim, Telefon 07135 6096.

+++Schwaigern: Mercedes in Flammen

Lichterloh brannte am Donnerstagabend ein PKW auf einem Parkplatz
bei Schwaigern. Ein 60-Jähriger fuhr mit seinem Daimler zwischen
Neipperg und Schwaigern, als sein Motor nicht mehr wollte. Deshalb
bog er auf den dortigen Parkplatz „Lochwald“ ab. Dort begann der
Wagen plötzlich zu brennen und es gelang ihm gerade noch, einige
Dokumente zu retten. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Schwaigern
konnte nicht mehr verhindern, dass das Auto total ausbrannte. Als
Brandursache wird ein technischer Defekt vermutet.

++++Neckarsulm: Alter schützt vor Torheit nicht

Eine Mitarbeiterin eines Neckarsulmer Kaufhauses staunte nicht
schlecht, als sie am Donnerstagnachmittag einen älteren Herrn
beobachtete, der aus der Umkleidekabine kam und eine verschmutzte
Hose an einen Kleiderständer hängte. Als sie ihn deswegen ansprach,
bemerkte sie, dass der Kunde eine Hose trug, an der noch die
Etiketten des Kaufhauses hingen. Er hatte seinen Gürtel bereits in
der neuen Hose. Die hinzugerufene Polizei stellte dann fest, dass es
sich bei dem Ertappten um einen 85-Jährigen aus einer östlichen
Landkreisgemeinde handelt. Gegen ihn wird nun wegen Ladendiebstahls
ermittelt.

+++Bad Friedrichshall: Was war wirklich los?

Noch konnte die Polizei nicht genau klären, was am Abend des
Donnerstags auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in der Bad
Friedrichshaller Industriestraße geschah. Kurz nach 21 Uhr befanden
sich ein 18-Jähriger und zwei Freunde an der Kasse des
Einkaufsmarktes. Just in diesem Moment fuhr ein Unbekannter mit dem
Audi des jungen Mannes weg. Wie ermittelt wurde, hatte der 18-Jährige
den Zündschlüssel stecken lassen. Noch auf dem Parkplatz kam es zu
einem Unfall mit einem geparkten Auto, an dem Sachschaden in Höhe von
mehreren Tausend Euro entstand. Der Unbekannte flüchtete. Laut Zeugen
saßen in dem Wagen eventuell zwei Personen. Im Rahmen einer
eingeleiteten Fahndung fand eine Polizeistreife den schwarzen Audi
auf dem Parkplatz der Glückauf-Halle, in der Nähe des Rathauses im
Stadtteil Kochendorf. Das Fahrzeug hatte entsprechende Beschädigungen
und wurde sichergestellt. Wer mit dem schwarzen Audi unterwegs war,
ist weiterhin unklar, weshalb die Polizei Zeugen bittet, sich zu
melden. Wichtig sind Beobachtungen auf dem Parkplatz des
Einkaufszentrums, im Bereich zwischen der Industriestraße am
Kochendorfer Kreisel und dem Parkplatz an der Halle, auf dem der Audi
stand sowie auf dem Parkplatz selbst. Hinweise gehen an das
Polizeirevier Neckarsulm, Telefon 07132 93710.

+++Möckmühl: Rauchmelder sei Dank

Immer wieder wird deutlich, wie wichtig Rauchmelder sein können.
So auch am Donnerstagnachmittag in Möckmühl. Dort löste um 15 Uhr ein
Melder in einer Wohnung in der Brucknerstraße aus. Die alarmierte
Freiwillige Feuerwehr Möckmühl musste die Türe zu der Wohnung öffnen,
da niemand zu Hause war. In der Küche stellten die Einsatzkräfte
fest, dass auf dem eingeschalteten Herd ein Topf stand, dessen Inhalt
irgendwann zu kokeln begann. Ein Bewohner hatte den Topf, den die
Feuerwehr vom Herd nahm, vergessen. Die Wohnung musste lediglich
belüftet werden, Schaden entstand keiner.

+++Unterland: Zellen gut belegt

Reichlich Besuch hatten die Gewahrsamszellen der Unterländer
Polizei am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag. Am
Donnerstagmittag wurde ein Betrunkener auf dem Gehweg der Heilbronner
Olgastraße gemeldet. Als die Polizei eintraf, konnte sich der
40-Jährige nicht mehr auf den Beinen halten und erhielt ein Bett in
einer Zelle. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von drei Promille.
Einen deutlich höheren Wert ergab ein Test bei einem 45-Jährigen, der
nur 20 Minuten später am Berliner Platz laut herumschrie und umher
wankte. 4,14 Promille standen auf der Anzeige, weshalb für ihn ein
Gewahrsam bis zum Freitagmorgen angeordnet wurde. Allerdings erst
nach der Untersuchung durch einen Arzt, der die Haftfähigkeit
bescheinigte. Am Donnerstagnachmittag riefen Passanten an, weil sie
am Eppinger Bahnhofsgebäude von einer offenbar stark alkoholisierten
Frau angeschrien worden seien. Die polizeibekannte 62-Jährige durfte
eine Fahrt im Streifenwagen zu einem Bett im Eppinger Polizeirevier
genießen und sich dann ausschlafen. Zu einem Alko-Test war sie nicht
fähig. Kurz nach Mitternacht zeigte ein 32-Jähriger an, er wäre in
Schwaigern geschlagen worden. Die Polizei fand jedoch schnell heraus,
dass der Mann flunkerte. Sein Zimmer war total verwüstet und er fing
auch immer wieder Streit mit anderen Bewohnern des Asylbewerberheims
an. Mit über 2,2 Promille wurde er in eine Zelle des Polizeireviers
Lauffen gebracht. In der Zelle schlug er mit dem Kopf so lange gegen
die Wand, bis er blutete, dann verlangte er einen Arzt. Um 4.40 Uhr
lag ein Mann auf dem Gehweg in der Frankfurter Straße in Heilbronn.
Die alarmierten Polizeibeamten brauchten recht lange, bis sie den
59-Jährigen so weit hatten, dass er ansprechbar war. Da er sich wegen
einem Alkoholpegel von über drei Promille nicht auf den Beinen halten
konnte, erhielt auch er ein Bett im Polizeirevier.

+++Heilbronn: Auf Ehefrau eingestochen und
eingeschlagen

Weil er mit einem so genannten Ankörner am Donnerstagabend in
Heilbronn seine von ihm getrennt lebende Ehefrau verletzt haben soll,
ermitteln Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Heilbronn wegen
versuchten Mordes gegen einen 42-Jährigen. Der Tatverdächtige hatte
nach einem Mediationsgespräch bei einem Rechtsanwalt die 33-Jährige
mit dem Auto verfolgt. Kurz vor 19.30 Uhr hielt die Frau im Bereich
Uhlandstraße/Wollhausstraße an, weil sie sich dort mit dem
zwischenzeitlich von ihr telefonisch verständigten Rechtsanwalt
treffen wollte. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hatte der
Tatverdächtige ebenfalls angehalten, stieg aus und schlug mit dem
Werkzeug die Scheibe des Wagens seiner Noch-Ehefrau ein. Nachdem er
mit dem Ankörner auf sie eingestochen hatte, öffnete er die Fahrertür
und zog sie aus dem Auto. Er trat und stach weiter auf die 33-Jährige
ein, bis er vom Anwalt und von Passanten weggezogen und überwältigt
wurde. So konnte der Mann kurze Zeit später von der alarmierten
Polizei noch am Tatort festgenommen werden. Die verletzte Ehefrau
wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Auch der
Tatverdächtige hatte sich verletzt und musste vom Rettungsdienst ins
Krankenhaus gebracht werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Heilbronn erließ der Haftrichter des Amtsgerichts Heilbronn
Haftbefehl, der in Vollzug gesetzt und der Beschuldigte in eine
Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde. Die Kriminalpolizei bittet
Passanten, die beim Überwältigen des Tatverdächtigen geholfen haben
und deren Personalien noch nicht erhoben wurden sowie weitere Zeugen,
sich unter der Telefonnummer 07131 104-4444 zu melden.

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