Offenau: Sondermüll im Altpapier
A 6/Weinsberg: Autobahn nach Unfall teilweise blockiert
Widdern: Nachtrag  vom 13.03. – Alles weg, einschließlich Gebiss
Untergruppenbach: Sattelzug gesucht
Heilbronn: Mindestens 60.000 Euro Schaden – Geschädigte gesucht
Untereisesheim: Mercedes Sprinter gestohlen
Neckarsulm: Gefährliches Überholmanöver
Neuenstadt: Ungeschickt verhalten
Weinsberg: Aufmerksamer Zeuge klärt Unfallflucht
Brackenheim: Wohnhausbrand

+++Offenau: Sondermüll im Altpapier

Eine größere Menge Glaswolle der Sorte Rollisol entsorgte ein
Unbekannter in den vergangenen Wochen in Offenau. Die Säcke (siehe
Foto) wurden in einem Container gefunden, der an der so genannten
NATO-Rampe, in Verlängerung der Uferstraße stand. Aufgestellt wurde
der Container für eine Altpapiersammlung der Offenauer Vereine. Bei
dem Inhalt der 22 Säcke handelt es sich um Isolationsmaterial, dessen
Fasern als krebserregend eingestuft sind und für das eine
fachgerechte Entsorgung vorgeschrieben ist. Nun musste der Bauhof der
Gemeinde die Entsorgung vornehmen. Die Polizei geht davon aus, dass
der Müllsünder kein Auswärtiger ist und bittet Zeugen, die wissen,
wer vor kurzem sein Haus saniert hat und solches Material, das
insbesondere für Dächer verwendet wurde, ausbaute. Auch sonstige
Hinweise auf den Täter oder verdächtige Beobachtungen gehen an den
Polizeiposten Gundelsheim, Telefon 06269 41041.

++++A 6/Weinsberg: Autobahn nach Unfall teilweise blockiert

Der Beschleunigungsstreifen und die rechte Fahrspur der A 6 mitten
im Weinsberger Kreuz waren am Dienstagabend nach einem Unfall längere
Zeit blockiert. Kurz vor 19 Uhr fuhr eine 57-Jährige mit ihrem VW
Passat von der Beschleunigungsspur auf die A 6 in Richtung Mannheim
ein und übersah hierbei offensichtlich einen dort fahrenden
Sattelzug. Nach dem Zusammenstoß kam es zu Behinderungen, bis die
beiden Fahrzeuge voneinander getrennt werden konnten. Verletzt wurde
niemand, der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 10.000 Euro
geschätzt.

+++Widdern: Nachtrag zur PM vom 13.03. – Alles weg, einschließlich Gebiss

Die Polizei konnte inzwischen klären, woher der Mann kam, der am
Montagabend in Widdern stark verschmutzt und ohne Gebiss aufgegriffen
wurde. Es stellte sich heraus, dass der 32-Jährige zusammen mit einem
Kollegen und seinem Junior-Chef auf der Rastanlage Widdern eine Pause
eingelegt hatte. Als der Chef weiterfahren wollte, weigerten sich
seine Mitarbeiter, mitzukommen. Er fuhr deshalb allein weiter. Der
32-Jährige begann aus unbekannten Gründen zu randalieren. Der
Kassenbereich wurde zerstört und mehrere Regale und Stände flogen
umher. Sein Kollege wollte ihn offensichtlich zurückhalten, was aber
misslang. Als die alarmierte Polizei eintraf war nur noch der Kollege
anwesend, der 32-Jährige war geflüchtet und wurde kurze Zeit später
in Widdern aufgegriffen und in Gewahrsam genommen. Er beleidigte die
Polizisten und wehrte sich gegen das Verbringen in eine Zelle. Am
Ende musste der stark unter Alkohol stehende Mann trotzdem in einer
solchen warten, bis ihn sein Chef abholte.

+++Untergruppenbach: Sattelzug gesucht

Ohne sich um den von ihm verursachten Unfall zu kümmern, fuhr am
Dienstagmorgen ein Unbekannter einfach weiter. Zuvor war er mit
seinem Sattelzug gegen 5.30 Uhr auf der A 81 von Stuttgart kommend in
Richtung Würzburg unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen
Untergruppenbach und Ellhofen wechselte er plötzlich vom rechten auf
den mittleren Fahrstreifen, wo zu diesem Zeitpunkt ein 48-Jähriger
mit seinem Volvo fuhr. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden wich dieser
nach links aus, wo wiederum ein 29-Jähriger mit seinem Mercedes fuhr
und ebenfalls ausweichen musste. Der Daimler prallte durch die
Ausweichbewegung in die Schutzplanken. Es wurde niemand verletzt, der
entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf fast 10.000 Euro
geschätzt. Der Sattelzuglenker fuhr weiter. Hinweise auf ihn oder auf
seinen Truck hat die Verkehrspolizei keine und hofft auf Zeugen, die
unter der Telefonnummer 07134 5130 Hinweise geben können.

+++Heilbronn: Mindestens 60.000 Euro Schaden – Geschädigte gesucht

Sachschaden in Höhe von über 60.000 Euro am Dienstagabend in
Heilbronn angerichtet zu haben, wird einem 21-Jährigen vorgeworfen.
Verkehrsteilnehmer meldeten um 22.30 Uhr einen Schlangenlinien
fahrenden BMW zwischen Leingarten und Heilbronn-Böckingen. Die
Anrufer gaben weiter durch, dass der zunächst unbekannte Autofahrer
in Böckingen trotz roter Ampeln nicht angehalten habe und nun über
die Otto-Konz-Brücke in Richtung Heilbronn fahre. Als der BMW in die
Rosenbergstraße einbog, blieb er an einem Ampelmast hängen. In der
Eythstraße und in der Beethovenstraße rammte er insgesamt vier
geparkte Autos. Obwohl der BMW inzwischen erhebliche Beschädigungen
hatte, hielt der Fahrer nicht an. Erst als er gegen einen weiteren
geparkten PKW prallte, war die Fahrt zu Ende. Wie durch ein Wunder
wurde niemand verletzt. Ein Atemalkoholtest bei dem 21 Jahre alten
BMW-Fahrer ergab einen Wert von knapp über zwei Promille. Er musste
mitkommen zu einer Blutentnahme. Sein Führerschein wurde einbehalten.
Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, die am Dienstag, in der Zeit
zwischen 22.30 Uhr und 22.50 Uhr von dem 1er BMW gefährdet oder
behindert wurden, sich unter der Telefonnummer 07131 104-2500 mit dem
Revier Heilbronn in Verbindung zu setzen.

+++Untereisesheim: Mercedes Sprinter gestohlen

Einen Sprinter stahlen Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch in
Obereisesheim. Ein 54-Jähriger stellte das Fahrzeug am
Dienstagnachmittag in der Straße Im Baumgarten ab. Als er am
Mittwochmorgen wieder zu dem Wagen kam, war dieser weg. Im Sprinter
befand sich eine komplette Ausrüstung an Elektrowerkzeugen und
Arbeitswerkzeug eines Fliesenlegers. Hinweise auf die Täter oder den
Verbleib des Mercedes hat die Polizei keine.

+++Neckarsulm: Gefährliches Überholmanöver

Dass bei einem Unfall am Dienstagnachmittag bei Neckarsulm niemand
verletzt wurde, grenzt an ein Wunder. Gegen 14.30 Uhr fuhr ein
26-Jähriger mit seinem LKW-Zug von Untereisesheim in Richtung
Neckarsulm-Obereisesheim. Hinter ihm waren ein weißer BMW und ein
Audi Q3. Die beiden PKW-Fahrer setzten in einer lang gezogenen
Rechtskurve nacheinander zum Überholen an. Als Gegenverkehr kam,
gelang es dem BMW-Fahrer noch, vor dem LKW wieder nach rechts
einzuscheren. Obwohl der LKW-Fahrer und die Lenkerin des
entgegenkommenden Autos jeweils nach rechts auswichen, blieb der Audi
an beiden hängen und es entstand Sachschaden von weit über 10.000
Euro. Zeugen, insbesondere auch der unbekannte Fahrer des weißen BMW,
werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Neckarsulm, Telefon 07132
93710, in Verbindung zu setzen.

+++Neuenstadt: Ungeschickt verhalten

Recht ungeschickt verhielt sich ein 49-Jähriger in der Nacht zum
Mittwoch in Neuenstadt. Passanten riefen bei der Polizei an und
meldeten, dass ein Mann mit seinem PKW durch die Stadt fahre und
Leute anpöble. Die Beamten trafen den Fahrer zuhause an und stellten
fest, dass er wohl zu tief ins Glas geschaut hatte. Er musste mit zu
einer Blutentnahme. Seinen Führerschein musste er abgeben.

+++Weinsberg: Aufmerksamer Zeuge klärt Unfallflucht

Dank eines Zeugen konnte am Dienstag eine Unfallflucht kurz nach
dem Geschehen aufgeklärt werden. Gegen 20.50 Uhr beobachtete der
Zeuge, wie ein zunächst Unbekannter beim Ausparken in der Weinsberger
Walter-Koch-Straße mit seinem Ford gegen ein geparktes Wohnmobil
stieß. Nach dem Zusammenprall setzte er seinen Wagen zurück und stieg
zusammen mit seinem Beifahrer aus. Die beiden schauten sich den
Schaden an den Fahrzeugen an, stiegen wieder in den Ford ein und
flüchteten. Da der Zeuge das Kennzeichen vom Fahrzeug des Flüchtigen
notierte und die alarmierte Polizei an der Unfallstelle ein
Fahrzeugteil eines blauen Ford Focus fanden, konnte der Fahrer rasch
ausfindig gemacht werden. Gegen den 19-Jährigen wird nun wegen
Unfallflucht ermittelt. Am Wohnmobil entstand Sachschaden in Höhe von
rund 1.500 Euro.

+++Brackenheim: Wohnhausbrand

Über 300.000 Euro Sachschaden entstanden bei einem Brand am
Mittwochmorgen in Brackenheim. Kurz nach 9 Uhr ging der Brandalarm
ein. Als die Einsatzkräfte am Brandort im Leonbronner Weg eintrafen,
hatten die Flammen bereits das Dach des Reihenmittelhauses erfasst.
Losgegangen war der Brand wohl auf der Terrasse, wo der 78-jährige
Bewohner auf einem Gasherd Wasser abkochen wollte. Als er kurz ins
Haus ging, griffen die Flammen auf die Terrassenüberdachung über und
fraßen sich nach oben durch bis ins Hausdach. Die 73 Jahre alte
Bewohnerin zog sich eine leichte Rauchvergiftung zu und wurde vom
Rettungsdienst versorgt. Durch den Brand wurde auch das angrenzende
Reiheneckhaus in Mitleidenschaft gezogen. Alle anderen zu Hause
weilenden Bewohner des Reihenhauses konnten ihre Wohnungen unverletzt
verlassen. Es wird nicht ausgeschlossen, dass ein Defekt an der
Gasleitung zum Herd die Brandursache setzte. Die Ermittlungen dauern
an.

 

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