Heilbronn: Unfallverursacher geflüchtet
Heilbronn: Kein Führerschein, aber Alkohol und Kokain
Bad Rappenau: Zwei Blutentnahmen wegen einem Unfall
Neuenstadt: Kein Führerschein, aber Alkohol
Unterland: Betrügerische Anrufe bunt gemischt
Lauffen: Gehäuteter Hund war ein Fuchs
Bad Friedrichshall: 17-Jährige belästigt
Obersulm: Gefährlicher Sport – Eisflächen nicht betreten

+++Heilbronn: Unfallverursacher geflüchtet

Die Polizei sucht nach einer Unfallflucht in Heilbronn ein
gelbes/orangenes Fahrzeug. Ein 36-Jähriger parkte seinen Mercedes am
Dienstag, 16 Uhr, in der Großgartacher Straße vor dem Gebäude 21. Als
er am Mittwochnachmittag zu seinem Wagen zurückkam, war dieser an der
vorderen linken Ecke beschädigt. Die Reparaturkosten schätzt die
Polizei auf mindestens 2.500 Euro. An den Beschädigungen fanden die
Beamten leichte orangene oder gelbe Lackantragungen vom Fahrzeug des
geflüchteten Verursachers. Hinweise gehen an das Polizeirevier
Heilbronn-Böckingen, Telefon 07131 204060.

+++Heilbronn: Kein Führerschein, aber Alkohol und Kokain

Ohne Führerschein, aber offensichtlich mit Alkohol und Rauschgift
im Blut war am Mittwochmorgen ein Autofahrer bei Heilbronn unterwegs.
Der 46-Jährige fuhr mit seinem PKW von Heilbronn-Böckingen in
Richtung Klingenberg und übersah, dass vor ihm eine 52-Jährige
verkehrsbedingt bremsen musste. Sein Wagen prallte gegen das Heck des
Peugeots der Frau. Durch die Wucht des Aufpralls entstand am Peugeot
Sachschaden in Höhe von rund 4.000 Euro. Der 46-Jährige stieg nach
dem Unfall aus und ging zu Fuß weg. Er konnte kurz darauf von einer
Fahndungsstreife am Neckarufer angetroffen werden. Es wurde rasch
klar, warum er nach dem Unfall flüchtete. Ein Atemalkoholtest ergab
einen Wert von fast eineinhalb Promille. Ein Drogenvortest verlief
positiv auf Kokain und anderes Rauschgift. Außerdem stellten die
Beamten fest, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis
ist. Er zeigte einen tschechischen Führerschein vor, der allerdings
nur bis 2016 gültig war.

+++Bad Rappenau: Zwei Blutentnahmen wegen einem Unfall

Zu dünn war das Eis in einer Überschwemmungsaue bei Bad Rappenau,
als ein 52-Jähriger darauf seinen VW schleudern ließ. Das Eis brach
und der PKW steckte fest. Ein 26-Jähriger versuchte, den Wagen wieder
flott zu bekommen, was allerdings auch ihm nicht gelang. Die
alarmierte Polizei stellte fest, dass beide Männer unter
Alkoholeinfluss standen und nahmen sie mit zu einer Blutentnahme. Der
Jüngere hatte zudem keinen Führerschein. Deshalb wird auch gegen den
Älteren ermittelt. Der Vorwurf lautet Zulassen des Fahrens ohne
Fahrerlaubnis.

+++Neuenstadt: Kein Führerschein, aber Alkohol

Alkoholeinfluss war vermutlich die Ursache eines Unfalls am
Mittwochmorgen bei Neuenstadt. Ein 33-Jähriger verließ mit seinem
Fahrzeug an der Anschlussstelle Neuenstadt die A 81. Vor der dortigen
Ampel fuhr er mit seinem Ford Focus gegen das Heck eines stehenden
Passats. Er stieg aus, sprach kurz mit dem Passatfahrer und ging
dann einfach zu Fuß weg. Im Rahmen einer Fahndung wurde er im
Neuenstadter Industriegebiet angetroffen. Die Beamten nahmen ihn mit
zu einer Blutentnahme. Seinen Führerschein konnten sie nicht
einbehalten, er hatte keinen.

+++Unterland: Betrügerische Anrufe bunt gemischt

Bunt gemischt waren die Anrufe von Betrügern, die ihr Unwesen am
Dienstag und Mittwoch im Unterland trieben. In Flein erhielt eine
68-Jährige den Anruf eines angeblichen Mitarbeiters der
Staatsanwaltschaft Heilbronn, weil sie Beiträge einer Lotterie nicht
bezahlt habe. Sie müsse knapp 3.000 Euro einzahlen, sonst käme es in
wenigen Tagen zu einer Verhandlung. Ein Michael rief eine 79-Jährige
in Cleversulzbach an und erklärte, er brauche für den Kauf einer
Wohnung 16.000 Euro. In Heilbronn war eine unbekannte Petra an der
anderen Seite der Leitung und wollte 12.000 Euro von einer
74-Jährigen. Ein Anrufer gab sich bei einem 79 Jahre alten
Kirchhausener als Kriminalbeamter aus und fragte, ob der Angerufene
einen Geldschrank und Schmuck hat. In allen Fällen fielen die Opfer
nicht auf die Anrufer herein, es kam zu keinem schädigenden Ereignis.

+++Lauffen: Gehäuteter Hund war ein Fuchs

Nachdem Experten die Fotos eines im Kaywald bei Lauffen gefundenen
Tierkadavers ohne Fell in Augenschein genommen haben, wird nicht mehr
davon ausgegangen, dass es sich bei dem toten Tier um einen Hund
handelte. Aufgrund des deutlich zu sehenden Gebisses scheint sicher
zu sein, dass es ein Fuchs war. Warum das Fell fehlt und warum am
Kadaver Sägespäne hafteten ist weiterhin unklar. Der Verdacht eines
Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz oder wegen Jagdwilderei steht
immer noch im Raum.

+++Bad Friedrichshall: 17-Jährige belästigt

Die Polizei sucht einen Mann, der am Mittwochnachmittag in Bad
Friedrichshall eine 17-Jährige belästigte. Die junge Frau war gegen
14.45 Uhr am Fuß- und Radweg zu Fuß vom Bahnhof Jagstfeld in Richtung
Kocherwaldstraße unterwegs. Plötzlich näherte sich von hinten ein
Unbekannter und kniff ihr in den Allerwertesten. Dann lief er in
Richtung Bahnhof weg. Der etwa 30 Jahre alte Mann ist nur 1,55 bis
1,60 Meter groß. Die Nase im kantigen Gesicht ist oben schmal und
unten auffällig breit. Er hat glatte, dunkelblonde Haare, die oben
zwei bis drei Zentimeter lang, seitlich jedoch kürzer sind. Zur
Tatzeit trug er schwarze Sneakers und weiße Socken. Seine dicke,
schwarze Winterjacke hatte eine Kapuze, die etwas zu kurze schwarze
Sporthose einen weißen Strich. Aufgefallen ist dem Opfer, dass das
von dem Täter mitgeführte Handy in einer neongrünen Handyhülle
steckte. Zeugen, denen am Mittwochnachmittag, zwischen 14.30 Uhr 15
Uhr, auf dem Fuß- und Radweg zwischen dem Jagstfelder Bahnhof und dem
Kaufland Kochendorf ein Mann aufgefallen ist auf den die Beschreibung
passt, oder wer sonstige Hinweise geben kann, wird gebeten, sich
unter der Telefonnummer 07131 104-4444 bei der Kripo Heilbronn zu
melden.

+++Obersulm: Gefährlicher Sport – Eisflächen nicht betreten

Obwohl sie von Verantwortlichen des Naherholungszweckverbandes
dazu aufgefordert wurden, verließen drei Männer am
Donnerstagvormittag nicht das Eis des Breitenauer Sees. Auch als
ihnen erklärt wurde, dass das Eis nicht überall gleich dick
zugefroren ist und beim Betreten der Fläche Lebensgefahr besteht,
reagierte das Trio nicht. Einer der Männer ließ sich mittels eines
Kite-Schirms über das Eis ziehen, die beiden anderen liefen mit
Schlittschuhen hinterher. Erst als eine Streife des Polizeipostens
Obersulm eintraf und mit den 35 bis 47 Jahre alten Männern sprach,
verließen sie die Eisfläche. Die Polizei warnt nicht nur vor dem
Betreten des Eises auf dem Breitenauer See, sondern macht darauf
aufmerksam, dass die kalten Tage noch nicht ausreichend waren, um
flächendeckend dickes Eis gefrieren zu lassen. Dies gilt für stehende
Gewässer und noch mehr für fließende.

 

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.