Lauffen: Gehäuteter Hundekadaver gefunden
Heilbronn: Kind schwer verletzt
Neuenstadt: 40 zu schnell
Landkreis: Falscher Raub kann teuer werden
Heilbronn: Einbrecher im Bistro
Lauffen: Ein Verletzter und hoher Sachschaden
Neckarsulm/Weinsberg: Zeugen klären Unfallfluchten
Bad Friedrichshall/Möckmühl: Wieder falsche Polizeibeamte
Heilbronn/Langenbrettach: 40 Jahre und dann Abschied

+++Lauffen: Gehäuteter Hundekadaver gefunden

Die Polizei ermittelt derzeit nach einem bislang einzigartigen
Fund bei Lauffen. Eine Spaziergängerin sah im Naturschutzgebiet Alte
Neckarschlinge den gehäuteten Kadaver eines Hundes liegen. Das tote
Tier wurde in einer Nische im Wurzelwerk eines Baumes abgelegt. Der
Kadaver ist etwa 50 Zentimeter lang, eventuell handelte es sich um
einen noch jungen Terrier. Am Körper befanden sich Holzspäne, die
nicht vom Auffindeort stammen. Wie lange der Kadaver schon dort lag,
ist nicht mehr festzustellen. Der Auffindeort befindet sich in einem
Wald, der auch Kaywald genannt wird, südlich der Zaber. Hinweise, die
Licht in das Rätsel bringen könnten, werden erbeten an das
Polizeirevier Lauffen, Telefon 07133 2090.

+++Heilbronn: Kind schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen musste der Rettungsdienst am
Dienstagnachmittag nach einem Unfall in Heilbronn ein Kind ins
Krankenhaus fahren. Der Zehnjährige lief vermutlich ohne auf den
Verkehr zu achten quer über die Fahrbahn der vierspurigen Allee und
wurde von einem in Richtung Theater fahrenden Kleintransporter
erfasst. Die Wucht des Aufpralls schleuderte den Jungen nach vorne
auf die Straße. Zur Klärung des genauen Sachverhaltes sucht die
Polizei Zeugen. Diese möchten sich unter der Telefonnummer 07131
104-2500 beim Revier Heilbronn melden.

+++Neuenstadt: 40 zu schnell

70 km/h ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf einem
Abschnitt der Strecke zwischen Neuenstadt und Oedheim. Als die
Verkehrspolizei des Heilbronner Polizeipräsidiums am
Dienstagvormittag dort die Geschwindigkeitsmessanlage aufgebaut
hatte, fuhren knapp über 700 Autos durch. 40 von ihnen waren zu
schnell unterwegs. 15 werden außer dem Bußgeldbescheid auch Punkte
bekommen. Der Schnellste fuhr 104 km/h.

+++Landkreis: Falscher Raub kann teuer werden

Einen Raub täuschte ein 38-Jähriger am Mittwoch bei der Polizei
vor. Der in einer Landkreisgemeinde wohnhafte Mann gab an, er sei von
zwei männlichen, dunkelhäutigen Tätern überfallen worden. Bei der Tat
sollen die Räuber 1.400 Euro erbeutet haben. Der 38-Jährige hatte
wohl nicht mit dem Vernehmungsgeschick der Beamten des
Kriminaldauerdienstes gerechnet. Die Vernehmungsbeamten rochen Lunte
und bald verstrickte sich der Vernommene in Widersprüche. Am Ende gab
er zu, dass er das Geld verspielt habe. Nun habe er kein Geld mehr
und als Ausrede seiner Mutter gegenüber habe er den Raub erfunden.
Das Vortäuschen einer Straftat ist selbst eine Straftat und im
Strafgesetzbuch mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder einer
Geldstrafe bedroht.

+++Heilbronn: Einbrecher im Bistro

Mit Gewalt öffneten Unbekannte in der Nacht zum Dienstag die
Hintertür einer Gaststätte in der Neckarsulmer Straße in Heilbronn.
Durch diese gelangten die Einbrecher in den Schankraum. Dort brachen
sie zwei Geldspielautomaten auf und leerten diese. Wieviel Geld sie
erbeuteten, ist unklar. Hinweise auf die Täter hat die Polizei keine.

+++Lauffen: Ein Verletzter und hoher Sachschaden

Ein leicht Verletzter und fast 20.000 Euro Sachschaden waren die
Folgen eines Unfalls am Montagmorgen in Lauffen. Ein 60-Jähriger fuhr
mit seinem Jaguar aus Richtung Heilbronn kommend auf der B 27. An
der Einmündung der Ilsfelder Straße bemerkte er offensichtlich den
vor ihm fahrenden Renault eines 53-Jährigen zu spät. Bei dem Aufprall
des Jaguars gegen das Heck des Renaults erlitt dessen Fahrer leichte
Verletzungen.

+++Neckarsulm/Weinsberg: Zeugen klären Unfallfluchten

Zwei Unfallfluchten konnte die Polizei am Dienstag mit der Hilfe
von Zeugen klären. In Neckarsulm parkte ein 37-Jähriger am Nachmittag
seinen BMW auf dem Parkplatz eines Elektronikmarktes in der
Rötelstraße. Ein zunächst Unbekannter blieb mit seinem Mercedes an
dem BMW hängen und flüchtete nach dem Unfall, obwohl an dem geparkten
Auto Sachschaden in Höhe von 1.500 Euro entstanden war. Ein Zeuge sah
den Vorfall und konnte sich das Kennzeichen des Verursacherfahrzeugs
merken. In Weinsberg fuhr ein weißer Transporter in der Straße Beim
Wachturm gegen einen geparkten Ford Fiesta, meldete eine Zeugin am
Dienstagmorgen. Da sie auch das Kennzeichen notierte, bleibt der
Besitzer des Fiestas wohl nicht auf den über 1.000 Euro
Reparaturkosten sitzen.

+++Bad Friedrichshall/Möckmühl: Wieder falsche Polizeibeamte

Keinen Erfolg hatten falsche Polizeibeamte, die am Montag mehrere
Leute in Bad Friedrichshall und mindestens eine Möckmühlerin
anriefen. Auf den Displays war die jeweilige Vorwahl und die
Durchwahl 110 zu sehen. In allen Fällen wollte der hochdeutsch
sprechende Anrufer sein jeweiliges Opfer über dessen persönliche
Verhältnisse ausfragen. Alle der Angerufenen reagierten vorbildlich.
Sie brachen das Gespräch ab und verständigten die richtige Polizei.

+++Heilbronn/Langenbrettach: 40 Jahre und dann Abschied

40 Jahre Polizeidienst und den Abschied in den Ruhestand –
Polizeihauptkommissar Eberhard Wolpert konnte zum 1. März 2018 beides
zusammen feiern. Der 61-Jährige begann 1978 nach dem Abitur die
Ausbildung bei der Polizei Baden-Württemberg. Als
Polizeihauptwachtmeister wurde er anschließend zum Polizeirevier
Neckarsulm versetzt. Er war im Streifendienst tätig bis er die
Zulassung zur gehobenen Laufbahn erhielt. Im Jahr 1987 absolvierte er
die Ausbildung zum Gruppenführer und nahm an zahlreichen Einsätzen
der Alarmhundertschaft der Polizeidirektion Heilbronn teil. 1994
wurde er nach der bestandenen Staatsprüfung zum Polizeikommissar
befördert und wurde Dienstgruppenleiter beim Polizeirevier Weinsberg.
Schon 1997 wurde er zum Polizeihauptkommissar ernannt und mit den
Aufgaben des Polizeiführers vom Dienst (PvD) betraut. Für Eberhard
Wolpert war die Silvesternacht am 31. Dezember 2013 etwas ganz
Besonderes. Er war bis Mitternacht der letzte PvD bei der
Polizeidirektion Heilbronn und ab dem 1. Januar 2014 der erste
Polizeiführer vom Dienst des aufgrund der Polizeireform neu
gebildeten Polizeipräsidiums. Der Langenbeutinger blieb bis zum
Eintritt in den Ruhestand beim neuen Führungs- und Lagezentrum. Dort
gehen die Notrufe 110 aus vier Landkreisen ein und von dort werden
die Einsätze aller Art geleitet.

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